Zwingername

Wie unser Zwingername entstand.

Freya vom Rieseneck (geb. 29.05.2000)


Freya zeigte auf Ausstellungen, dass Erscheinungsbild, Konstitution und Kondition sowie ihr Wesen dem Rassestandard für Deutsche Doggen vorzüglich entsprechen. Um die positiven Anlagen an kommende Generationen weitergeben zu können, liegt noch ein weiter Weg vor uns und unserer zukünftigen Zuchthündin.

Wir brauchen eine Blutprobe von Freya zur Fertigung des genetischen Fingerprints.

Wir brauchen eine Röntgenaufnahme von ihr zur HD-Untersuchung.

Wir brauchen ein positives Ergebnis der Zuchtzulassungsveranstaltung.

Wir brauchen ein Zertifikat über die Teilnahme am DDC-Züchter-Seminar.

Wir brauchen den positiven Bescheid des zuständigen Zuchtwarts nach Besichtigung unserer zukünftigen Zuchtstätte.

Wir brauchen einen Zwingernamen.

Vertrauensvoll können wir uns in allen medizinischen Fragen an die Tierarztpraxis Dr. Kny in Leinefelde wenden. Blutentnahme und Röntgenbild sind gut gelungen und konnten im September 2002 problemlos ausgewertet werden. Die Resultate erfreuten uns sehr. Freyas Hüfte wurde mit HDfrei bewertet.

Zeit und Ort für Zuchtzulassungsveranstaltungen und Züchterseminare werden vom DDC festgelegt. Gut, wenn der persönliche Terminkalender passend gestimmt werden kann. Der Besichtigungstermin unserer zukünftigen Zuchtstätte konnte telefonisch recht unkompliziert mit dem zuständigen Zuchtwart abgesprochen und natürlich auch durchgeführt werden.

Aber wie sollen bloß die drei Vorschläge zu unserem Zwingernamen lauten?

Halten wir uns an:

a) die geografische Lage unseres Heimatortes 

(Deutsche Doggen vom Kriegsberg)

b) an Ereignisse aus der Dorfgeschichte

(Deutsche Doggen von der Friedenseiche) oder

c) an unseren eigenen Stammbaum?Das war die Idee: Unser Wohnhaus wurde 1904 von Urgroßvater Ferdinand Korn erbaut. Der Lebensunterhalt der Familie wurde durch harte Arbeit in der Landwirtschaft und hofeigenen Schmiede gesichert. Ferdinand und Friederike Korn fanden hier im kleinen Örtchen Rehungen trotz anstrengender Feldarbeit genügend Zeit, um für einen kleinen Schwatz oder ausgiebige Feiern Besucher hier in der Klausgasse zu empfangen. Schnell wurde der Hof in „Kornhof“ umbenannt.

Großvater Herrmann Winsel vergrößerte den Hof durch Landkauf und Erweiterung des Viehbestandes. Den arbeitsreichen, steinigen Aufstieg vom Arbeiter in der Zigarrenfabrik zum mittelständigen Landwirt schaffte er mit seiner Frau Olga (unserer Großmutter). Als Großvater Herrmann später Bürgermeister wurde mussten Hof und Wohnhaus erneut umgebaut werden.

In der nun schon 100-jährigen Geschichte des „Kornhofes“ gab es viele Feste, Feierlichkeiten, Begegnungen, Zusammenkünfte. Auf Rehunger-Platt verabredete man sich: „Me gan bi Korns.“ Suchte man hier im Ort nach seiner Frau oder den Kindern wurde schnell geantwortet: „Die sinn bestimmt bi Korns!“

Auch heute noch findet man Mann und Frau, Kind und Kegel, Hund, Katze, Maus bi Korns. Vor allem aber findet man dort seit 2003 Deutsche Doggen vom Doggenzwinger „bi Korns“.

Deutscher Doggenzwinger
bi Korns
Deutsche Doggen in Schwarz (aus blau) und Blau

Hier Negra bi Korns und Lotte blue bi Korns
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